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Linde
Verlag Wien 2005 |
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Credit Ratings gewannen in Österreich und Deutschland über die letzten Jahre hinweg stark an Bedeutung. Ratingagenturen versehen Finanztitel und die dahinter-stehenden Unternehmen mit Bonitätsnoten (Ratings), die publiziert werden und die wichtige Funktion der Bonitäts-kontrolle im Kapitalmarktgeschehen übernehmen. Sind aber Ratingagenturen trotz ihres erheblichen gesamt-wirtschaftlichen Einflusses von jeder Verantwortung befreit, wenn das veröffentlichte Rating nicht dem tatsächlichen Bonitätsbild des Unternehmens entspricht? Nach einer Einführung in das Ratinggeschäft zeigt der Autor umfangreiche juristische Konsequenzen auf, die fehlerhafte Ratings nach sich ziehen können und erarbeitet dazu rechtliche Lösungsvorschläge. In diesem Zusammenhang wird auch die Frage der juristischen Einordnung von Ratings erörtert. Die Ausführungen berücksichtigen hierbei jeweils das österreichische und deutsche Recht gleichermaßen und stellen ein praxisorientiertes Nachschlagewerk für alle Interessierten und Betroffenen dar. Dr. Gerhard C. Oellinger ist seit den neunziger Jahren im Finanzbereich in Frankfurt am Main tätig. Seine finanzrechtlichen Tätigkeitsschwerpunkte setzte er im Rahmen von Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsprojekten als Projektleiter bei PricewaterhouseCoopers im Bereich Financial Services in die Praxis um. Promotion zum Thema „Haftung für Ratings“ an der Universität Salzburg, Publikationen im Bereich des Zivilrechts. |
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